Julia Meng (geb. 1994)

 

- Selbstständig seit Mai 2022 (nebenberuflich) mit JUHU Julias Hundeschule

- Abschluss Hundetrainer-Studium an der ATN am 06.11.2021

- Praktikum bei Selma Schönbach begleitend zum Fernstudium (2020/2021)

 

Warum bin ich Hundetrainerin geworden?

Durch meine lieben Kolleginnen Selma und Jana sowie viele liebe Zusprüche durch Familie, Freunde und Bekannte! Eigentlich wollte ich das Studium nur für mich machen. Mich fortbilden um meinen Hund besser verstehen zu können. Aber wenn alles passt, ergeben sich manchmal ganz neue Perspektiven 🙂

Was ist meine Trainingsphilosophie?

Hundetraining macht Spaß! Menschen und Hunde durch positives Training näher zusammen zu bringen ist mein Ziel. Es macht wahnsinnig Freude sehen zu dürfen, wie aus zwei Individuen ein Team wird! Ohne Zwang und stattdessen mit Wertschätzung.

 

Was zeichnet mich aus?

Geduld, Mitgefühl und Spaß am Hundetraining.

Und natürlich mein qualifiziertes Fachwissen, welches ich durch Fortbildungen immer weiter ausbaue und aktualisiere.

Auf dem Foto seht ihr mich mit meinem Juri. Juri ist 2014 in Russland geboren und seit 2016 an meiner Seite. Ein Tierschutzhund mit Ecken und Kanten. Mein ein und alles.

 

Ich unterstütze Selma in den Bereichen Social Walk, Tricksen, Longieren, Entspannungstraining und Erziehung. 

 


Jasmin Bothur

 

Ein harmonischer Alltag mit entspannten Spaziergängen. Das wünscht sich sicher jeder Hundebesitzer. Es ist möglich! 

Dazu gehört eine Portion faires Training und die Offenheit Hundeverhalten zu verstehen. 

Dies möchte ich gerne in meinen Stunden vermitteln und Dich auf der Reise ein tolles Mensch- Hund Team zu werden begleiten.

 

Ich unterstütze Selma in den Bereichen Dummyarbeit, Erziehung und Welpentraining


Harriet Streek 

 

Seitdem Harriet Streek 2016 ihre Ausbildung zum Hundetrainer bei Ziemer & Falke abgeschlossen hat, unterstützt sie unserer Hundeschule in den Bereichen Erziehung und Zirkeltraining.

Ihr Interesse gilt dem Dummysport, den sie mit ihrem Labrador Marley ausübt.

Mit Workshops, Seminaren und Vorträgen hält sie sich auf dem Laufenden.


Und mein geliebtes Hundeteam:

Nathan

-Mischling-

ca. 15.10.2012 bis 12.09.2020

Nathan gehörte seit 2018 zu unserer Familie. Gekannt habe ich ihn allerdings schon deutlich länger, denn Nathan war schon seit langer Zeit bei mir im Training. Nachdem ich mich von Charly verabschieden musste, meldete sich Nathan´s Frauchen bei mir und fragte, ob ich mir vorstellen kann, ihn bei mir aufzunehmen. Ihre Lebensumstände hatten sich so verändert, dass sie sich schweren Herzens von ihm trennen musste. Da musste ich nicht lange überlegen und kurze Zeit später hatten wir ein neues Familienmitglied. Nathan war ein sehr angenehmer und pflegeleichter Hund. Er zeigte viele Unsicherheiten, mit denen ich aber im Alltag sehr gut umgehen konnte. Mit meinem kleinen Sohn Jona hatte er sich schnell eingelebt und beide waren zu einem super Team geworden. Wir waren sehr glücklich ihn bei uns zu haben. Er unterstützte mich oft in meinem Hundeschullalltag. Ursprünglich kam er aus Rumänien. 

 

Leider ist Nathan am 12.09.2020, ganz unerwartet verstorben. Bis heute ist mir die Todesursache nicht bekannt. Er fehlt in meinem Alltag sehr. 


Charly

-Hovawart-

ca. 07. Juli 2006 bis 20.01.2017

Am 20. Januar 2017 mussten wir unseren geliebten Charly gehen lassen. Zu groß waren seine Schmerzen im Rücken und in der Hüfte und kein Schmerzmittel wollte mehr anschlagen. Nachdem er auch nicht mehr selbständig aufstehen und Spaziergänge nur noch minutenweise möglich waren und sein Asthma immer mehr zu Luftnot führte, mussten wir diese schwere Entscheidung treffen. 

Wir werden Dich nie vergessen. Du hast uns so vieles gelehrt und hinterlässt eine Riesen große Lücke in unserem Haus und in unseren Herzen. Danke für die wundervolle Zeit mein Großer. Ich bin so glücklich, dass wir uns gefunden haben. 


Charly ist nun seit April 2015 Teil unserer Familie. Auch er kommt aus dem Tierheim Elmshorn und über seine Vorgeschichte ist nicht viel bekannt. Wir wissen nur, dass sein Besitzer verstorben ist und dass er auf einem Hof gelebt hat. Er ist ein sogenannter "Problemhund" und seine Vermittlungschancen sahen leider nicht vielversprechend aus. Er scheint nicht gut an Menschen sozialisiert zu sein und anfangs sah es so aus, als würde er sich auch mit Hunden nicht gut verstehen. Da ich als Kuschelmensch Charly von einer ganz anderen Seite kennenlernen durfte, habe ich mich sofort verliebt und es war ziemlich schnell klar, dass er bei uns einziehen wird. Unsere Erwartungen an ihn waren ziemlich hoch, allerdings eher Erwartungen in Richtung: es wird sehr schwer mit ihm, Hundebesuch können wir in Zukunft vergessen, er muss Menschen gegenüber immer abgesichert sein, mit den Katzen wird er sich nie verstehen usw.. Dann zog Charly ein und er überraschte uns so sehr. Schnell wurde klar, Charly ist ein sehr entspannter Hunde, wenn man seine Bedürfnisse berücksichtigt. Ein sehr entscheidendes Bedürfnis ist: Er möchte von keinem Menschen und keinem Hund bedrängt werden. Er geht allem Ärger aus dem Weg und geht nur auf Abwehr, wenn er sich in die Enge gedrängt fühlt. Da leider nicht immer alle Menschen darauf Rücksicht nehmen, ist Charly in Gegenwart von Fremden immer mit einem Maulkorb gesichert. Mit Menschen die er kennt ist er sehr verkuschelt und sehr anhänglich. Unsere Katzen waren nie ein Problem und auch Hundebesuch ist gar kein Problem. Wir sind einfach nur glücklich, dass er bei uns ist und hoffen, dass ihn seine gesundheitliche Probleme nicht zu schnell beeinträchtigen, denn er leidet an einer problematischen Hüfte und an Asthma. Auch Charly ist für mich zu einem Lehrmeister geworden. Dafür bin ich so dankbar.


Bobo

-Schäferhund- 

ca. 19.02.2006 bis 29.01.2015

 

 

Bobo war mein größter Lehrmeister.

 

Ich habe ihn 2013 aus dem Tierheim Elmshorn übernommen. Dort saß er schon seit ca. 4 Jahren und galt als einer der Problemhunde. Die 3 Jahre davor scheinen auch nicht die schönsten gewesen zu sein. Ich stand ein Jahr vor der Entscheidung, ob ich ihn zu mir nehme oder nicht. Trotz aller Empfehlungen, mich besser gegen ihn zu entscheiden, habe ich es gewagt und ihn zu mir geholt. Er war eine riesen Bereicherung für mich, und ich habe meine Entscheidung keine Sekunde bereut. Trotz Allem war es nicht immer einfach mit ihm.

 

Bobo hat leider nicht viel in seinem Leben kennen lernen dürfen und scheinte mit Menschen, insbesondere mit Männern, sehr schlechte Erfahrungen gemacht zu haben. Ich habe täglich an diesen Problemen gearbeitet. Ich hatte sehr viel Unterstützung von Menschen, die auf Bobo eingegangen sind und ihm den Freiraum gelassen haben, den er gebraucht hat. 

Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen herzlichen bedanken.

 

Ich wurde oft gefragt, warum ich mir das antue? Darauf gab es nur eine Antwort: Einer muß es ja tun!

Für mich hat sich die Arbeit mit Bobo sehr gelohnt. Er gab mir so unglaublich viel wieder zurück. Er war ein liebenswerter, sehr menschenbezogener Hund (sobald er jemanden kennen lernen durfte). Für seine Ängste konnte er nichts. Er wurde niemals ein "normaler" Hund und das war mir auch immer klar. Aber er hat sich wunderbar in meinen Alltag eingefügt. Er arrangierte sich mit 3 Katzen, vielen Besuchern und täglich neuen Situationen.

 

Hunde aus dem Tierschutz lohnen sich. Ich kann es jedem nur empfehlen. Natürlich muß man immer ganz genau schauen, welcher Hund am besten in das eigene Leben paßt und sich die Entscheidigung langfristig überlegen.

Mich hat Bobo sehr sehr viel gelehrt und durch ihn bin ich zur Arbeit mit schwierigen Hunden gekommen, die mir bis heute großen Spaß macht. 

 

Leider musste ich Bobo am 29.01.2015 gehen lassen. Lebertumore, die schon sehr weit fortgeschritten waren, haben es nicht zugelassen, dass wir mehr Zeit miteinander verbringen durften. Ich trauere bis heute um diesen wunderbaren Hund.